Einführungsgeschichte
von Adm. C. Somabakh
Mein Name ist Coron Somabakh, ich bin Admiral der terranischen Flotte. Vor ca. 400 Henor erhielt ich vom Oberkommando den Befehl ein Kolonisationsprojekt im brinoranen Territorium Sektor Alpha P8 durchzuführen. Dort hatte vorher niemals eine Kolonisation stattgefunden und mir war in der Tat merkwürdig bei dem Gedanken ein solches Projekt zu leiten. Am nächsten Henor kontaktierte ich meinen Freund Admiral Yelokin Toxville und bat ihn um Hilfe bei der Ausführung des Befehls, er sagte zu und wollte so bald wie möglich nach Terra - meiner Heimatwelt - kommen.

In der Zwischenzeit bat ich das Oberkommando, mir genauere Informationen zu dem Auftrag zu geben und Oberkommandant Jeranom bestellte mich zu sich:

Somabakh: "Guten Tag Sir."
Jeranom: "Seien Sie gegrüßt Admiral."
Somabakh: "Was können Sie mir über das Projekt sagen?"
Jeranom: "Nun, die Terranische Führung hat in Erfahrung gebracht, dass es im brinoranen Raum Artefakte unserer Vorfahren gibt, jedoch haben wir alleine nicht die Mittel eine Bergungsaktion zu finanzieren..."
Somabakh (ins Wort): "Wie viele sind es denn?"
Jeranom: "Es muss sich wohl auf ein paar tausend belaufen, allein in Sektor Alpha P8 werden etliche Hunderte vermutet. Sie haben einen unschätzbaren Wert für uns, denn so können wir mehr über unsere Ahnen erfahren..."
Somabakh (ins Wort): "Sir! Sie wollen mir doch nicht erzählen, dass es sich bei der Operation um eine archäologische Sache handelt. Wenn Sie mir nicht sagen, worum es wirklich geht, dann kann ich den Befehl auch nicht ordentlich ausführen."
Jeranom: "Soso... Nunja Admiral, so ganz Unrecht haben Sie nicht, unsere Forscher glauben mit Hilfe der Artefakte eine Waffe der alten Terraner nachbauen zu können, aber das wird ein schweres Unterfangen, seitdem ist viel Zeit vergangen und die alten Terraner waren uns technologisch weit überlegen, immerhin haben sie die ganze brinorane Zone kolonisiert."
Somabakh: "Um auf das Kolonisierungsprojekt zurückzukommen, wie wollen Sie die Kolonisten dazu bringen uns ihre geborgenen Artefakte zu überlassen?"
Jeranom: "Den Kolonisten wird die Illusion vermittelt, die Artefakte seien wertlos, sie bekommen nur eine geringe Entschädigung für ihre Funde."
Somabakh: "Und was machen wir, wenn sie dahinter kommen?"
Jeranom: "Sie wissen doch, dass wir die überzeugenderenden militärischen Argumente haben Admiral."
Somabakh: "Und falls sie uns verheimlichen, Artefakte gefunden zu haben?"
Jeranom: "Unsere Scanner sind in der Lage Artefakte der alten Terraner auf 500 Lichtjahre gegen den Wind zu lokalisieren, sobald sie an der Oberfläche eines Standardplaneten oder auf einem Schiff sind."
Somabakh: "Danke für Ihre Antworten Sir, ich werde mich jetzt noch mit Admiral Toxville treffen, wir sehen uns später."
Jeranom: "Viel Spaß noch, gehen Sie doch ins Calomera, da sind heute gute Tänzerinnen."


(Somabakh verlässt mit einem Lächeln den Raum.) Ich informierte Yelokin über den neuen Treffpunkt und flanierte noch etwas durch die Straßen von Terra und genoss es, wie die Sonne mich sanft von der Seite beschien. Ein paar Ukon später erreichte ich das Calomera, ein gut aussehender Tempel purer Glückseligkeit. Ich trat ein und traf meinen alten Freund.

Nachdem wir nett geplaudert und das ein oder andere Gläschen gekippt hatten, fand ich mich mit höllischem Kopfbrummen in meinem Bett wieder. Ich nahm eine Anti-Migräne Tablette und fühlte mich innerhalb von 5 Ukon wieder fit.
Als ich mich frisch gemacht hatte, traute ich mich wieder auf die Straße. Ich steuerte einfach mal den Raumhafen XIV von Terra an, um mich dort umzuschauen und vielleicht den ein oder anderen Plausch zu halten. Im Dock 7 traf ich auf Captain Rekxforn, mit dem ich mich kurz unterhielt:

Somabakh: "Einen wunderschönen guten Morgen wünsch ich dir!"
Rekxforn: "Cori du alte Kombüse, was führt dich her? Warst du nicht in Sektor XLII um den Karottenanbau zu überwachen?"
Somabakh (lächelnd): "Sehr witzig 'Forni', ich bin hier um mich auf einen Geheimauftrag vorzubereiten, ach und hast du zufällig Toxville gesehen?"

Mir fiel ein, dass Toxville doch irgendwo stecken müsste... nur wo?


Rekxforn: "Uh, 'Geheimauftrag' und ich als kleiner Commander darf wieder mal nichts wissen... Wo Tox ist weiß ich übrigens auch nicht."


Mit einem Lächeln verabschiedete ich mich von Rekxforn und fand mich mit der Tatsache ab, dass Tox weg war. Ich entschloss mich zu einem Spaziergang durch den stadtangrenzenden Wald, wo ich noch mal richtig durchatmen konnte, bevor mich der Funkspruch erreichte, ich solle mich doch möglichst sofort zu meinem Kommandoschiff begeben, Toxville sei bereits in seinem.

Auf dem Kommandodeck angekommen bewunderte ich erstmal die völlig neuen Armaturen, die überall blinkten und leuchteten. In der Mitte des großen Raumes befand sich ein gemütlich gepolsterter Sessel, der direkt zum Pennen einlud. Weil noch kein anderer auf dem Deck war, setzte ich mich hinein und schlief eine Runde.

Als ich wieder erwachte bekam ich erstmal einen kleinen Schreck, denn die Brücke war voll mit Besatzungsmitgliedern, die an ihren Stationen arbeiteten. Sie hielten es nicht für nötig, mich zu wecken. Vor mir auf dem Bildschirm sah ich die Sterne vorbeisausen - ein wahrhaft toller Anblick. Aber nun drehte ich mich zu meinem 1. Offizier und begrüßte ihn mit den Worten...

Somabakh: "Bericht!"
1. Offizier: "Guten Morgen, Sir. Wir werden in wenigen Hundert-Ukon den brinoranen Raum erreichen."
Somabakh: "Ähm, ja, guten Morgen auch. Ist eigentlich Admiral Toxvilles Schiff bei uns?"
1. Offizier: "Ja, das Schiff des Admirals fliegt an Steuerbord neben uns."
Somabakh: "Gut, danke."


Ich drehte mich wieder nach vorne und genoss noch ein paar Hundert-Ukon die Weiten des Alls, dann erreichten wir Sektor Alpha P8. Die von uns mitgeführten Konstruktionsschiffe der Akros Klasse begannen im Orbit eines großen, gemütlichen Planeten eine Raumstation zu errichten, die als unser Kommandozentrum fungieren sollte. Später folgten weitere.

Nun, wenige Wochen später hatten wir uns gemütlich eingerichtet und die ersten Kolonisten kamen. Ich stehe nun hier auf meiner Brücke neben meinem Freund Yelokin und man kann auf dem Bildschirm unzählige Frachter und kleine Kampfschiffe der Kolonisten bei ihren Flügen beobachten. Die Lager mit den Artefakten füllen sich. Es sieht gut für uns aus, hoffentlich bleibt es so...
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